Picassos Erben   

Vom 29. August bis zum 13. September 2026 verwandelte sich das alte Lagerhaus in Leer, Ostersteg 28, in einen Ort künstlerischer Auseinandersetzung mit Pablo Picassos „Guernica“, dem wohl berühmtesten Kriegsgemälde der Kunstgeschichte.

Fünfzehn bildende Künstler aus verschiedenen Ländern folgten den Spuren des weltberühmten Spaniers. Sie interpretierten sein ikonisches Gemälde auf ihre eigene Weise, übersetzten es in ihre eigene Bildsprache und verliehen ihm so eine zeitgenössische und individuelle Bedeutung. Die Ausstellung verdeutlichte die Vielseitigkeit dieser künstlerischen Perspektiven und machte deutlich: Die Themen Krieg, Gewalt und Frieden, die Picasso 1937 beschäftigten, haben bis heute nichts von ihrer Dringlichkeit eingebüßt. Sie sind relevanter denn je.

Die Ausstellung wurde von der Stadt Leer in Zusammenarbeit mit dem Leerer Künstler Manfred Baasner und den Eigentümern des Lagerhauses organisiert. Die Ausstellung wurde ermöglicht durch die Unterstützung des Programms Interreg VI A Deutschland/Niederlande.

Teilnehmende Künstler waren: Mykola Andieiev, Manfred Baasner, Ingrid Constance, Aljona Dubrovina-Furch, Hans van Herwijnen, Rudolf Holleman, Volodymyr Ignatov, Ben Kersaan, Tamara Kruchynenko, Gerard Leerkes, Ilka Müller, Janwillem Oliemans, Elena Root, Udo Steinigeweg und Yvonne Struys.

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